Der Rettungshubschrauber „Christoph 16“ der ADAC Luftrettung (Foto: Ann-Iren Ossenbrink)

Mehr Einsätze für Christoph 16

  24.01.2019 | 11:57 Uhr

Der auf dem Saarbrücker Winterberg stationierte ADAC-Rettungshubschrauber "Christoph 16" ist im vergangenen Jahr zu rund 1500 Einsätzen geflogen. Das waren fast 100 Einsätze mehr als im Jahr 2017.

Video [aktueller bericht, 24.01.2019, ab Minute: 19:22]
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Nach Angaben des ADAC wurden die Lebensretter vor allem wegen Herz- und Kreislauferkrankungen gerufen. Mit 48 Prozent der Fälle waren diese internistischen Notfälle nach ADAC-Angaben Einsatzursache Nummer eins. In jeweils 13 Prozent der Fälle flog der Rettungshubschrauber zu neurologischen Notfällen wie zum Beispiel einem Schlaganfall sowie zu Freizeitunfällen. Bei fast jedem zehnten Einsatz war der Rettungshubschrauber wegen eines Verkehrsunfalls vor Ort.

Mit insgesamt 1502 Einsätzen in Saarbrücken ist der Rettungshubschrauber damit öfter abgehoben als in München (1475). In Hamburg gab es 1506 Einsätze für die ADAC-Luftrettung.

Einsatzzahlen bleiben auf Vorjahresniveau

Bundesweit ist die ADAC-Luftrettung mit ihren Rettungshubschraubern im Jahr 2018 zu 54.356 Einsätzen gestartet. Damit erreichten die fliegenden "Gelben Engel" mit täglich rund 150 Notfällen nach ADAC-Angaben das Niveau des Vorjahres mit 54.491 Fällen.

Über dieses Thema wurde auch in den SR-Hörfunknachrichten vom 24.01.2019 berichtet.

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