Diskussion um Chemieplattform in Carling (Foto: SR)

Chemiefirma will Informationsfluss verbessern

  18.10.2019 | 19:44 Uhr

Nach der Geruchsbelastung, die am Donnerstag in Teilen des Saarlandes herrschte, will das Unternehmen Arkema aus Carling künftig für einen besseren Informationsfluss sorgen. Das wurde nach Angaben des Umweltministeriums bei einem Treffen am Freitag in Lauterbach vereinbart.

Die Gründe für Gerüche, Rauch oder Lärm sollen künftig schneller ins Saarland gemeldet werden. Am Donnerstagmittag war bei Arkema Ethylacrylat ausgetreten. Obwohl das Leck nach Unternehmensangaben nach 15 Minuten geschlossen war, verbreitete sich der Geruch nicht nur bis Lauterbach, sondern war bis nach Saarwellingen wahrnehmbar.

Video [aktueller bericht, 21.10.2019, Länge: 3:12 Min.]
Diskussion um Chemieplattform Carling

Zahlreiche Bürger alarmierten daraufhin die zuständigen Behörden. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, habe keine Gesundheitsgefahr bestanden. Das Unternehmen drückte sein Bedauern aus und übernahm die Verantwortung für die schlechte Kommunikation des Vorfalls gegenüber den saarländischen Behörden und der Bevölkerung.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 18.10.2019 berichtet.

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