Mit einem Mobiltelefon werden Reisepässe gescannt (Foto: Gabbert/dpa)

Bundespolizei fahndet künftig per Smartphone

  29.10.2018 | 11:25 Uhr

Die Bundespolizei im Saarland wird künftig bei Personenkontrollen Smartphones zur Fahndungsabfrage einsetzen. Dabei werden Ausweise und Pässe gescannt. Das Verfahren soll die Überprüfung beschleunigen, so ein Polizeisprecher.

Das neue System funktioniert so: Der Beamte oder die Beamtin scannt per Smartphone die maschinenlesbare Zeile von Pass oder Personalausweis und bekommt sofort Rückmeldung aus dem Fahndungssystem. Ein grünes Häkchen bedeutet, dass alles in Ordnung ist. Ein rotes Zeichen warnt, dass etwas nicht stimmt. In diesem Fall folgen weitere Hinweise und Informationen, etwa ob nach der Person gefahndet wird oder ob der biometrische Pass oder Ausweis manipuliert wurde. Die Abfragen sind direkt in der Leitstelle sichtbar, die den Kollegen weiter unterstützt.

Genauer Beginn offen

Der Einsatz von Smartphones erleichtere die Arbeit der Beamten, sagte der Sprecher der Bundespolizei Dieter Schwan. Damit entfalle die deutlich zeitaufwendigere Abfrage per Funk. Die für das Verfahren notwendigen Geräte würden derzeit beschafft. Ab wann sie genau zum Einsatz kommen, sei aber noch offen.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 29.10.2018 berichtet.

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