Zeichen der Bundespolizei (Foto: picture alliance/dpa | Friso Gentsch)

Bundespolizei stellt Koffer mit Marihuana sicher

  28.05.2021 | 08:26 Uhr

Die Bundespolizei hat am vergangenen Dienstag am Zentralen-Omnibusbahnhof in Saarbrücken einen Fahrgast eines Fernreisebusses aus Luxemburg vorläufig festgenommen. Der polizeibekannte 22-Jährige soll einen Koffer mit 3,7 Kilogramm Marihuana bei sich getragen haben.

Als der 22-Jährige am Dienstag aus dem Fernreisebus in Saarbrücken ausstieg, soll er beim Anblick der Bundespolizisten die Flucht ergriffen haben. Nach wenigen Metern konnten die Beamten den Flüchtigen stellen. Beim Überprüfen seiner Personalien stellte sich heraus, dass er zur Festnahme ausgeschrieben war. Auf der Dienststelle gab er zunächst an, kein Gepäck zu haben.

Frankfurt übernimmt Ermittlungen

Der Busfahrer des Fernreisebusses übergab den Beamten jedoch einen roten Ziehkoffer, der nach Aussage des Fahrers dem 22-jährigen Fahrgast gehören soll. Im Koffer entdeckten die Polizisten fünf mit schwarzer Folie verschweißte Pakete, in denen sich 3,7 Kilogramm Marihuana befanden.

Gegen den 22 Jahre alten Tatverdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Weil es sich bei der Tat um eine unerlaubte Einfuhr von Rauschgift nach Deutschland handle, übernehme das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main die weiteren Ermittlungen. Mittlerweile ist der Tatverdächtige nach Auskunft der Bundespolizei in Bexbach dem Haftrichter vorgeführt worden.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 28.05.2021 berichtet.

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