30 Jahre Bürgerpark

Leonie Rottmann   02.06.2019 | 10:19 Uhr

Aus Trümmern und Schutt ist vor 30 Jahren am ehemaligen Hafengebiet unter der Westspange der Saarbrücker Bürgerpark erbaut worden. Inzwischen gibt es dort unter anderem eine Skateranlage sowie Möglichkeiten zum Entspannen.

Drei Jahre lang wurde der Saarbrücker Bürgerpark gebaut – für damals zwölf Millionen Mark. Dass der Bau so teuer war, lag vor allem daran, dass erhebliche Geländemodellierungs- und Tiefbaumaßnahmen durchgeführt werden mussten. Denn bevor das Areal zum Bürgerpark wurde, war es ein Lagerplatz für Kriegstrümmerschutt.

Panorama
30 Jahre Bürgerpark
Zum Jubiläum des Saarbrücker Bürgerparks finden noch bis zum 20. September zahlreiche Veranstaltungen statt, unter anderem Weinfeste, ein Street Food Festival und Führungen durch den Bürgerpark. 

Die Idee der Hafeninsel enstand aber schon Ende der 70er Jahre. Von der Planung bis zur Realisierung dauerte es ingesamt fünf Jahre. Am 2. Juni 1989 war es dann endlich soweit: Der Bürgerpark wurde durch den damaligen Oberbürgermeister Hans-Jürgen Koebnick und die Ministerpräsidenten des Saarlandes, Oskar Lafontaine, und Nordrhein-Westfalens, Johannes Rau, offiziell eröffnet.

Mittlerweile hat die neun Hektar große Anlage einen Boule-Platz, eine Skateranlage mit Half-Pipe und viele kleine Wiesen zum Entspannen. Im Bürgerpark sind sowohl Relikte aus der Kohle- und Stahlzeit verbaut als auch moderne Elemente: ehemalige Schienenstücke und Fundamente, ein Kastanienhain mit kleinem Amphitheater, ein antikes Wassertor, ein großes Rondell zwischen Heckengängen und Buschinseln, sowie zahlreiche Baumalleen.

Die Mischung aus Landschaftsgarten und Stadtpark wurde vom Bund deutscher Landschaftsarchitekten prämiert.

Viele Veranstaltungen zum Jubiläum

Zum Jubiläum des Saarbrücker Bürgerparks finden noch bis zum 20. September zahlreiche Veranstaltungen statt, unter anderem Weinfeste, ein Street Food Festival und Führungen durch den Bürgerpark. 

Für die Zukunft stehen für die Hafeninsel einige Veränderungen an. Wie die Stadt mitteilte, sollen im Park nicht nur die alten Leuchten durch moderne LED-Technik ausgetauscht werden, sondern auch neue Lampen aufgestellt werden. So wird künftig auch der Skatepark beleuchtet sein. Außerdem soll das Rondell mit dem Brunnen saniert werden und es soll eine neue Toiletten-Anlage geben.

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