Rehkitz im Gras. (Foto: SR)

Rücksicht auf "Kinderstube" der Wildtiere

  28.02.2021 | 08:44 Uhr

Ob Rehkitze oder junge Hasen - ab März können Spaziergänger im Saarland wieder vermehrt auf Jungtiere in Wäldern und auf Feldern treffen. Viele Wildtiere brüten dann ihre Jungtiere aus oder bringen sie zu Welt. Keinesfalls sollten diese angefasst oder mitgenommen werden.

Die Brut- und Aufzuchtzeit vieler heimischer Wildtiere im Saarland beginnt am 1. März und dauert bis Ende Juni. In dieser Zeit sind Spaziergänger, Sportler und Hundebesitzer, die auf Wildtier-Nachwuchs treffen, zu besonderer Vorsicht angehalten.

Keine Jungtiere anfassen

Nach Angaben des saarländischen Umweltministeriums dürfen Jungtiere nicht angefasst oder sogar mitgenommen werden. Dass zum Beispiel Rehe ihre Kitze im Gras ablegen und nur zurückkehren, um sie zu säugen, ist ein normaler Vorgang in der Natur. Menschliches Eingreifen schade an dieser Stelle.

Auch für Hundebesitzer gibt es in der Aufzuchtzeit besondere Regeln: Sie dürfen ihre Tiere nur unangeleint laufen lassen, wenn gewährleistet werden kann, dass sie die Wege nicht verlassen.

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