Feuerwehrauto (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Wald- und Flächenbrände beschäftigen Feuerwehr

  30.07.2020 | 19:15 Uhr

Am Donnerstag war die Feuerwehr im Saarland wegen Wald- und Flächenbränden insgesamt fünfmal im Einsatz. An der Landstraße zwischen Altforweiler und Unterfelsberg bei Saarlouis hat am Donnerstagmorgen ein etwa zwei Hektar großes Feld gebrannt. Auch bei Niederkirchen und bei Saarwellingen mussten die Einsatzkräfte ausrücken.

Nach Angaben des Einsatzleiters brannte ein brachliegendes Feld zwischen Altforweiler und Unterfelsberg. Während der Löscharbeiten und Aufräumarbeiten musste die Landstraße komplett gesperrt werden. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf den anliegenden Wald verhindern.

Im Einsatz waren etwa 40 Feuerwehrleute aus Überherrn und Saarlouis. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unklar. Allerdings gab es in der Vergangenheit mehrere Brände in der Umgebung. Die Feuerwehr schließt daher Brandstiftung nicht aus.

Lachwald in Flammen

Ein Brand im Lachwald bei Saarwellingen beschäftigte am Donnerstagnachmittag die Feuerwehr. Circa ein halber Hektar Wald stand in Flammen. Das Feuer drohte sich auf weitere Teile des Waldes auszubreiten. Nach zweieinhalb Stunden konnte der Einsatz, an dem 40 Mann beteiligt waren, beendet werden.

Weiterer Brand in Niederkirchen

Ein weiteres Feuer gab es zwischen Hoof und Osterbrücken. Auf einem Stoppelfeld war eine Heuballenpresse in Brand geraten. Das Feuer hat sich nach Angaben der Einsatzkräfte aufgrund der Trockenheit rasant ausgebreitet und auf den angrenzenden Nadelwald übergegriffen. Verletzt wurde niemand.

Die Feuerwehr war mit rund 100 Personen vor Ort, darunter auch Einsatzkräfte aus Rheinland-Pfalz. Zusammen brachten sie das Feuer unter Kontrolle.

Zu trocken

Die zahlreichen Brände auch in den jüngsten Tagen passen zur Bilanz des Deutschen Wetterdienstes für den zu Ende gehen Monat. Den Experten zufolge ist das Saarland in diesem Juli die mit Abstand trockenste Region Deutschlands gewesen.

Das Saarland steht im Waldbrand-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes deshalb auf Stufe 4 von 5. Ab diesem Wert darf etwa auf den Grasflächen entlang der Saar nicht mehr gegrillt werden.

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