Symbolbild: Polizei (Foto: SR / Felix Schneider)

Brandstiftung in sechs Fällen rund um Hülzweiler

  01.06.2021 | 17:46 Uhr

In der Nacht zum Dienstag hat es erneut drei Fälle von Brandstiftungen gegeben. Ziel waren Internet-Verteilerkästen. Die Höhe des entstandenen Schadens konnte die Polizei noch nicht nennen.

Es handelte sich auf jeden Fall nicht um einen technischen Defekt, sagte Polizeisprecher Stephan Laßotta dem SR. Es wurden Brandbeschleuniger benutzt. Nutzer der Mobilfunkunternehmen Telekom und Vodofone meldeten aus dieser Gegend Störungen. Laßotta wollte nicht von Anschlägen reden. Derzeit werde in alle Richtungen ermittelt.

Handymasten auch Ziel von Brandstiftung

Zuvor hatte es in derselben Region bereits drei Brandstiftungen auf Handymasten gegeben – beim Saar-Polygon, der Autobahnmeisterei in Schwarzenholz und zwischen Hülzweiler und Schwalbach. Einen Zusammenhang wollte Laßotta nicht ausschließen. Es gebe derzeit aber noch keine Hinweise darauf. Bekennerschreiben lägen nicht vor.

Video [aktueller bericht, 02.06.2021, Länge: 2:21 Min.]
Brandstiftung an Telekommunikationsanlagen

Die Handymasten sind umzäunt. Ob die Täter die Zäune selbst durchschnitten oder selbst neue Löcher geschnitten hatten, um die Brände an den Handymasten am Saarpolygon, bei Schwarzenholz und Hülzweiler zu legen, konnte Laßotta nicht sagen.

Anschläge auf kritische Infrastruktur

Da die Verteilerkästen zur kritischen Infrastruktur zählen, ermittelt aber auch der Staatsschutz. Polizeisprecher Stephan Laßotta sagte, solche Vorfälle habe es im Saarland bislang noch nicht gegeben. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens, konnte die Polizei noch keine Angaben machen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 01.06.2021 berichtet.

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