Symbolbild: Polizei (Foto: SR / Felix Schneider)

Starke Rauchentwicklung nach Brand in Bous

  28.03.2022 | 06:30 Uhr

Auf dem Gelände des Stahlwerks Bous ist am Sonntagabend ein Schrotthaufen in Brand geraten. Wegen der starken Rauchentwicklung waren Anwohner vorsorglich gebeten worden, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Mit einem Großaufgebot hat die Feuerwehr am Sonntagabend einen Großbrand auf dem Gelände des Stahlwerks Bous bekämpft. Wie die Polizei mitteilte, waren nach derzeitigem Stand der Ermittlungen etwa 1600 Tonnen sogenannter "Mischschrott" durch Selbstentzündung in Brand geraten. Durch den Brand entwickelte sich eine weithin sichtbare dunkle Rauchsäule.

150 Feuerwehrleute im Einsatz

Deshalb waren Anwohner vorsorglich gebeten worden, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Messungen im Verlauf der Löscharbeiten ergaben nach Angaben der Polizei jedoch keine Hinweise auf eine erhöhte Schadstoffkonzentration in der Luft.

An dem Löscheinsatz waren insgesamt über 150 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Gemeinden sowie der Werksfeuerwehren von Saarstahl, Dillinger Hütte und der Stahlwerke Bous beteiligt. Über die Schadenshöhe ist noch nichts bekannt. Gebäude wurden nicht beschädigt.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 27.03.2022 berichtet.

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