Keine Gefährdung mehr durch Rauch

  20.03.2019 | 20:31 Uhr

Nach dem Großbrand einer Lagerhalle in Homburg besteht keine Gefahr mehr durch aufsteigenden Rauch. Am Mittwochabend wurden noch Nachlöscharbeiten an einzelnen Glutnestern durchgeführt. Zu Spitzenzeiten waren insgesamt 255 Feuerwehrleute im Einsatz. Die schwarze Rauchsäule war am Dienstag kilometerweit zu sehen.

Entwarnung für den Brand auf dem Gelände im Homburger Industriegebiet: Die Bewohner in Homburg können ihre Fenster wieder öffnen. Nach Angaben der Feuerwehr besteht keine Gefahr mehr durch aufsteigenden Rauch. Das Landesamt für Umweltschutz, ein Chemiker und die Feuerwehr hatten im unmittelbaren Umkreis Messungen vorgenommen.

Video [aktueller bericht, 20.03.2019, Länge: 2:26 Min.]
Nachlöscharbeiten in Homburger Lagerhalle

Am Mittwochabend waren noch etwa 30 Einsatzkräfte vor Ort, unter anderem das Technische Hilfswerk und die Feuerwehr. In der Halle befanden sich weiterhin einzelne Brandherde, an die die Einsatzkräfte bisher nicht rangekommen waren. Die Glutnester wurden weiter - auch aus der Luft durch eine Drohne - überwacht und von außen abgelöscht. Das Dach einer Halle, in der unter anderem Kunststoffgranulat gelagert war, ist einsturzgefährdet.

Im Einsatz beim Brand in Homburg
Audio [SR 1, Daniel Simarro, Eric Dessloch, 20.03.2019, Länge: 03:07 Min.]
Im Einsatz beim Brand in Homburg

Wie hoch der Schaden ist, können Feuerwehr und Polizei momentan noch nicht einschätzen. Ebenso unklar ist noch, wodurch das Feuer verursacht wurde.

Beim Bürgertelefon der Feuerwehr gingen am Dienstagabend mehrere Anrufe wegen eines Ascheregens ein, der in den anliegenden Stadtgebieten niedergegangen war. Wie das Landesamt für Umwelt und Arbeitsschutz mitteilte, ist die Asche aber nicht gesundheitsschädlich.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 20.03.2019 berichtet.

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