Polizei-Absperrung (Foto: pixabay / Stadtgeschehen-Luebeck)

Fliegerbombe in Zweibrücken erfolgreich entschärft

  29.10.2019 | 21:06 Uhr

In der Zweibrücker Innenstadt ist die Fliegerbombe am Dienstagabend nach mehrmaliger Verzögerung entschärft worden. Wie ein Sprecher der Stadt dem SR mitteilte, können die Anwohner in ihre Wohnungen und Häuser zurück.

Bis zu 3000 Menschen waren nach Angaben der Stadtverwaltung von den Evakuierungsmaßnahmen betroffen. Geräumt wurden unter anderem ein Seniorenheim, ein Gymnasium, ein Einkaufszentrum und das Gericht. Dabei war es mehrfach zu Verzögerungen gekommen, unter anderem weil viele pflegebedürftige Menschen beim Verlassen ihrer Wohnungen Hilfe benötigten.

Video [aktueller bericht, 29.10.2019, Länge: 2:59 Min.]
Bombenentschärfung in Zweibrücken

Aufwändige Entschärfung

Auch die Entschärfung selbst war laut Kampfmittelräumdienst schwierig. Am Zünder wurde ein Mechanismus befestigt, der mit einer 30 Meter langen Schnur verbunden war. Aus dieser etwas Schutz bietenden Entfernung wurde durch Ziehen am Seil der Zünder entfernt. Erst mehrere Stunden nach dem eigentlich angesetzten Entschärfungstermin durften die Anwohner am Abend wieder zurück in ihre Wohnungen. Während dieser Rückkehrzeit sollten die Straßensperrungen aber noch bestehen bleiben.

Die 250-Kilo-Bombe war bei Bauarbeiten für einen Kindergarten in Zweibrücken gefunden worden. Zur Evakuierung in Zweibrücken waren auch die saarländischen THW-Ortsverbände St. Ingbert, Blieskastel und Homburg alarmiert worden. Einsatzleitung vor Ort hat die Fachgruppe Führung/Kommunikation aus Landau.

Über dieses Thema wurde auch in den SR-Hörfunknachrichten vom 29.10.2019 berichtet.

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