Wald im Saarland (Foto: SR)

Trotz Regenperiode immer noch trockene Böden

  01.02.2021 | 12:07 Uhr

Auch wenn dieser Januar im langjährigen Wettervergleich relativ nass ausfiel, so sind vielerorts im Saarland die Böden in den unteren Schichten immer noch zu trocken. Das geht aus dem Dürremonitor des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung hervor.

Trotz der anhaltenden Regenfälle sind in vielen Bereichen des Saarlandes die Böden noch zu trocken. Der Dürremonitor des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung zeigt in allen saarländischen Lankreises Stellen mit Böden, die unterhalb der Grenze von 25 Zentimetern entweder "ungewöhnlich trocken" sind oder sogar in die nächst höhere Kategorie "moderate Dürre" fallen.

Der Oberboden bis 25 Zerntimeter ist hingegen im Saarland derzeit gut mit Feuchtigkeit versorgt. Auch für die Pflanzen gibt es noch ausreichend verfügbares Bodenwasser.

Von "ungewöhnlicher Trockenheit" sprechen die Wissenschaftler, wenn die aktuelle Bodenfeuchte so niedrig ist, wie in 20 bis 30 Prozent der Fälle in den Jahren von 1951-2015.

Anderen Bundesländer stärker betroffen

Im Vergleich zu anderen Bundesländern steht das Saarland allerdings noch recht gut da: So gibt es beispielsweise in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bayern und Teilen Ost-Deutschlands verbreitet Regionen mit noch deutlich trockeneren Böden. In vielen Regionen herrscht demnach "schwere Dürre", "extreme Dürre" oder sogar "außergewöhnliche Dürre".

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