Kiebitz (Foto: dpa/picture alliance)

Biologen im Saarland warnen vor Artensterben

  09.05.2019 | 19:16 Uhr

Vor allem Vögel und Schmetterlinge zählen im Saarland zu den bedrohten Tierarten. So warnt das Biodokumentationszentrum in Landsweiler-Reden etwa davor, dass der Bestand an heimischen Vogelarten im Saarland bereits stark zurückgeht. Auch die Anzahl der Schmetterlinge hat sich deutlich verringert.

Video [aktueller bericht, 09.05.2019, Länge: 3:05 Min.]
Interview mit Uli Heinz, NABU

Nach Angaben des Zentrums für Biodokumentation ist etwa das Rebhuhn auf wenige Brutpaare dezimiert. Auch die Anzahl von Mehl- und Rauchschwalben sowie Kiebitzen gehe stetig zurück.

Große Sorge bereitet den Naturschützern vor allem der Bestand an Schmetterlingen. Im Vergleich zu den 1960er Jahren gebe es heute 90 Prozent weniger. Ein Grund sei die Landwirtschaft und das Trockenlegen von Feuchtgebieten.

Weltweit sind laut einem am Montag veröffentlichten Bericht des Weltbiodiversitätsrates rund eine Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht.

Video [aktueller bericht, 09.05.2019, Länge: 2:56 Min.]
Artensterben im Saarland


Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 09.05.2019 berichtet.

Artikel mit anderen teilen