Ein Blitz erhellt den Himmel (Foto: dpa/Bernd März)

Viele Einsätze nach Unwetter

mit Informationen von Thomas Shihabi   10.08.2019 | 12:20 Uhr

Wegen Unwettern mussten Polizei und Feuerwehr im Saarland am Freitagabend zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Betroffen waren vor allem die Landkreise Merzig und St. Wendel. In Luxemburg zog ein Tornado eine Schneise der Verwüstung.

Bei den meisten Einsätzen im Saarland ging es um überflutete Straßen und vollgelaufene Keller. Wegen eines umgestürzten Baums musste zudem der Zugverkehr bei Merzig zeitweise eingestellt werden. In Beckingen kam es zu einem Verkehrsunfall, als ein Ast auf ein Auto fiel. Die Fahrerin wurde dabei leicht verletzt. Im Landkreis St. Wendel musste die Feuerwehr zu mehr als 70 Einsätzen ausrücken.    

Baum stürzte auf Autobahn

Im Landkreis Saarlouis wurden neun Einsätze gefahren. Dort waren mehrere Bäume umgestürzt. Ein Baum stürzte auf die A 8 zwischen Rehlingen und Merzig. Auch im Landkreis Neunkirchen musste die Feuerwehr wegen umgestürzter Bäume ausrücken. Aus Saarbrücken wurde ein Einsatz gemeldet.

Tornado in Luxemburg

Mehrere Verletzte und schwere Schäden
Aufräumarbeiten nach Tornado in Luxemburg

Im Südwesten von Luxemburg richtete ein Tornado schwere Schäden an. Nach Angaben der Regierung des Großherzogtums wurden 19 Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer. Bis zu 100 Häuser seien nicht mehr bewohnbar. Besonders hart getroffen hat es die Orte Petingen und Kaerjeng. Dort wurden rund 180 Häuser beschädigt oder abgedeckt.

Mehr als 1000 Notrufe gingen innerhalb weniger Minuten bei Polizei und Feuerwehr ein. Für die Bürger wurden Notunterkünfte eröffnet. Die luxemburgische Regierung hat einen Krisenstab eingerichtet.

Schäden auch im Osten Frankreichs

Das Unwetter zog auch über den Osten Frankreichs. Dort wurden durch heftige Stürme Hausdächer abgedeckt, Bäume stürzten um und Stromleitungen rissen ab. Verletzt wurde niemand. In Longwy und Herserange wurden Medienberichten zufolge Dutzende Dächer von dem Sturm abgedeckt. Die Feuerwehr wurde innerhalb einer Stunde zu rund 60 Einsätzen gerufen.

Über dieses Thema wurde auch in den SR-Hörfunknachrichten vom 10.08.2019 berichtet.

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