Einsatzkräfte üben einen Notfall mit einem umgestürzten Bus im Tunnel Pellinger Berg (Foto: René Henkgen / SR)

Großübung mit 300 Personen am Tunnel Pellinger Berg

René Henkgen / Onlinefassung: Thomas Braun   18.09.2022 | 21:03 Uhr

Der Tunnel Pellinger Berg auf der A8 war am Sonntag wegen einer Großübung mit einem umgestürzten Linienbus mehrere Stunden gesperrt. Die Verantwortlichen zogen ein positives Fazit der Übung - auch wenn an einzelnen Stellen die Abläufe noch verbessert werden sollen.

Ein umgekippter Linienbus, vier beteiligte PKW und über 30 Verletzte, die aus den Fahrzeugen befreit werden mussten: Dieses Szenario fanden die Einsatzkräfte am Sonntag bei der Übung im Tunnel Pellinger Berg vor.

Großübung am Tunnel Pellinger Berg
Audio [SR 3, René Henkgen, 19.09.2022, Länge: 04:09 Min.]
Großübung am Tunnel Pellinger Berg

300 Einsatzkräfte und Darsteller

Bei der Großübung waren rund 300 Hilfskräfte dabei – von Polizei, über Feuerwehr, THW, den Rettungsdienst und den Verantwortlichen der Autobahn GmbH bis hin zu Notfalldarstellern, die die verletzten Personen bei dem Unfall simulierten.

Tunnelmanager Carsten Biereth von der Autobahn GmbH war mit dem Ablauf der Übung zufrieden. Ähnlich sieht auch das Fazit von Christian Thul, dem Beauftragten für Brand und Bevölkerungsschutz beim Landkreis Merzig-Wadern, aus.

Transport der Verletzten noch verbessern

Verbesserungspotenzial sieht Thul bei der Transportorganisation der verletzten Personen von der Unfallstelle ins Krankenhaus. Diese Defizite sollen nun gezielt angesprochen und geübt werden, damit auch das bei der nächsten großen Notfallübung in vier Jahren im Tunnel Pellinger Berg - und vor allem bei einem echten Notfall - reibungslos funktioniert.

Über dieses Thema berichteten die SR-Hörfunknachrichten am 18.09.2022.

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