Ein Polizist vor einer Polizeistation. (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Geringer Fahndungserfolg bei Grenzkontrollen

Hajo Müller   25.04.2019 | 07:13 Uhr

Bei Kontrollen der Bundespolizei an den Grenzen zu Frankreich und Luxemburg sind am Mittwoch zwei Personen festgenommen worden. Außerdem wurden 15 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet, wie die Bundespolizeidirektion in Koblenz mitteilte. Bei den zahlreichen Kontrollen gegen illegale Migration waren Hunderte Beamte im Einsatz.

Zwar gingen den Beamten die zwei mit Haftbefehl gesuchten Personen ins Netz, ansonsten war der Fahndungserfolg aber eher bescheiden. Schließlich hatte man die illegale Migration im Blick, deren Hauptroute mittlerweile über Spanien und Frankreich nach Deutschland und weiter nach Skandinavien verläuft.

Dabei bestätigte sich das bisherige Lagebild, so Dieter Schwan von der Bundespolizei in Bexbach. Denn wer illegal ins Saarland einreisen will, tue dies in aller Regel nicht mit dem Auto, sondern per Zug.

Illegale Einreise meist per Bahn

So habe es im vergangenen Jahr 780 Fälle von illegal Einreisenden gegeben, der ganz überwiegende Teil kam per Bahn aus Paris. Und in der führt die Bundespolizei regelmäßig Kontrollen durch.

Am Mittwoch jedoch wurde im Saarland an der Goldenen Bremm, in Überherrn und am Rastplatz Weiler am Tunnel Pellinger Berg kontrolliert. Die deutschen Beamten wurden dabei von französischen Kollegen unterstützt.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 25.04.2019 berichtet.

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