Schüler und Lehrerin im Unterricht (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Ronny Hartmann)

Mehr als 5000 Schüler nahmen an Aufholprogramm teil

  28.08.2021 | 08:58 Uhr

Im Saarland haben mehr als 5000 Schülerinnen und Schüler in den Sommerferien an dem Aktionsprogramm "Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche" teilgenommen. Die Gesamtkosten der Ferienprogramme lagen bei rund 400.000 Euro.

Die coronabedingten schulischen Einschränkungen im vergangenen Schuljahr haben bei vielen Schülerinnen und Schüler im Saarland zu großen Lernlücken geführt. Um diese zumindest teilweise zu schließen, hat das Bildungsministerium in den Sommerferien extra Lernangebote aufgesetzt.

An 133 Schulen, etwa der Hälfte aller allgemeinbildenden Schulen im Saarland, gab es insgesamt etwa 500 zusätzliche Projekte aus den Bereichen Sport, Kunst, Musik, Technik und Natur. Das teilte das saarländische Bildungsministerium dem SR mit. Mehr als 5000 Schülerinnen und Schüler hätten an den Angeboten teilgenommen.

Kleine Standorte berücksichtigen

Um ab dem neuen Schuljahr Lernrückstände abzubauen, stehen rund 28 Millionen Euro zur Verfügung. Jede Schule erhält einen Sockelbetrag von 10.000 Euro. Darüber hinaus erhalten die Schulen in Abhängigkeit von Schulform und Schülerzahl weitere Mittel. Durch den Sockelbetrag soll sichergestellt werden, dass auch kleine Standorte über ein ausreichend hohes Budget verfügen, um sinnvoll Förder- und Unterstützungsmaßnahmen umsetzen zu können.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 28.08.2021 berichtet.

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