Nachbildung der Justitia neben einem Aktenstapel (Foto: dpa Bildfunk)

Versicherungsvertreter wegen Betrug vor Gericht

Gabor Filipp   17.09.2021 | 17:01 Uhr

Vor dem Landgericht Saarbrücken müssen sich zwei Versicherungsvertreter wegen gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Betrugs verantworten. Sie sollen laut Anklage die Hansemerkur-Versicherung, bei der sie unter Vertrag standen, um insgesamt etwas mehr als 100.000 Euro geschädigt haben.

Die beiden Versicherungsvertreter sollen in mehreren Fällen Urkunden gefälscht und falsche Tatsachen vorgespiegelt haben. Unter anderem sei das bei ihrer Bewerbung bei der Versicherung geschehen, was hohe Zuschüsse für den Aufbau der gemeinsamen Agentur eingebracht habe.

Außerdem werden dem Duo neben der Regulierung nicht vorhandener Schadensfälle auch getürkte Anträge für Versicherungsabschlüsse zur Last gelegt. Für diese Abschlüsse hatte es Provisionen gegeben.

Angeklagte voll bzw. teilweise geständig

Nach einer Verständigung zwischen den Prozessbeteiligten war der eine Angeklagte teilweise und sein Kompagnon vollauf geständig. Der bereits vorbestrafte Angeklagte muss einer maximalen Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren rechnen, der Mitangeklagte mit einer Bewährungsstrafe von bis zu zwei Jahren.

Über dieses Thema berichteten die SR-Hörfunknachrichten am 17.09.2021.

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