Whatsapp Logo (Foto: pixabay/arivera)

Polizei warnt vor WhatsApp-Betrugsmasche

  01.04.2022 | 16:04 Uhr

Die Polizei warnt erneut vor einer WhatsApp-Betrugsmasche im Saarland - im Prinzip einer abgewandelten Form des Enkel-Tricks. Derzeit häufen sich die Anzeigen. Mehrfach waren die Täter bereits erfolgreich und erbeuteten Tausende Euro.

Bereits seit einiger Zeit werden bei der saarländischen Polizei Betrugsdelikte im Zusammenhang mit dem Messengerdienst WhatsApp angezeigt. Nach Angaben der Behörde häufen sich zurzeit diese Anzeigen.

Betrüger erbeuten Geld

So veranlassten die Betrüger nach Polizeiangeben am vergangenen Samstag eine 55-jährige Frau aus Saarlouis zur Überweisung von über 2000 Euro, indem sie ihr Opfer über WhatsApp kontaktierten und sich im weiteren Verlauf als deren Tochter ausgaben.

Außerdem erbeuteten die Unbekannten am vergangenen Mittwoch über 3000 Euro von einer 76-jährigen Frau aus Saarbrücken. Wie die Polizei mitteilte, kontaktierten die Betrüger auch diese Frau über den Messengerdienst WhatsApp und gaben sich als deren Tochter aus. Die Geschädigte tätigte dann drei Banküberweisungen in Höhe von über 3000 Euro.

Polizei gibt Verhaltenstipps

Die Polizei gibt deshalb Tipps:

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
  • Seien Sie vorsichtig mit der Veröffentlichung persönlichen Daten, wie zum Beispiel der Handynummer, im Internet.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen jemand mit unbekannten Rufnummer über einen Messengerdienst schreibt und sich als Verwandter ausgibt. Rufen Sie den Verwandten unter der Ihnen bekannten Nummer an, um sicherzugehen.
  • Das eigene WhatsApp-Profilbild kann den Tätern Hinweise über mögliche Opfer liefern. Dadurch erfahren die Täter, ob sie die angeschriebene Person als "Oma", "Mama" oder "Opa" bezeichnen müssen. In den Privatsphäre-Einstellungen von WhatsApp können Sie auswählen, wer das eigene Profilbild sehen darf.
  • Sichern Sie den Chatverlauf und erstatten Sie Anzeige bei ihrer zuständigen Polizei.

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