Firmenlogo vor der Zentrale des Reisekonzerns der deutschen Thomas Cook (Foto: picture alliance/Frank Rumpenhorst/dpa)

Thomas Cook warnt vor Betrugsmasche

  29.09.2019 | 11:54 Uhr

Thomas Cook Deutschland warnt seine Kunden vor betrügerischen E-Mails. Die Absender haben es dabei auf sensible Daten abgesehen, teilt der insolvente Reiseveranstalter auf seiner Homepage mit.

Versendet werden demnach E-Mails, die "als offizielle Nachricht von Thomas Cook deklariert" und auf das Abfischen sensibler Kundendaten gerichtet seien. In den betrügerischen E-Mails mit dem Betreff "Wichtig: Erstattung Ihrer Thomas Cook-Reise" werden demnach beispielsweise Pass- und Kreditkartendaten abgefragt. Thomas Cook weist darauf hin, zu keiner Zeit E-Mails dieser Art an Kunden verschickt zu haben. Adressaten sollen die Mails ignorieren und löschen, heißt es auf der Unternehmens-Website.

Der traditionsreiche britische Reisekonzern Thomas Cook hatte am Montag Insolvenz angemeldet, zwei Tage später ging auch die deutsche Tochter Thomas Cook GmbH in die Insolvenz. Unmittelbar von der Pleite betroffen sind rund 600.000 Kunden, die zum Zeitpunkt der Insolvenzanmeldung mit Thomas Cook auf Reisen waren. Die Kosten ihrer Rückreise soll im Bedarfsfall eine Versicherung übernehmen.

Überbrückungskredit für Condor

Auch die deutsche Thomas-Cook-Tochter Condor leidet unter der Pleite des Mutterkonzerns. Dem Ferienflieger Condor wurde aber ein staatlicher Überbrückungskredit gewährt.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 29.09.2019 berichtet.

Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja