Sarg des Säuglings in der katholischen Pfarrkirche St. Agatha (Foto: SR/Florian Possinger)

Kleinblittersdorfer Baby beerdigt

red/T. Gerber   23.07.2013 | 15:21 Uhr

In der katholischen Pfarrkirche St. Agatha hat am Dienstag die Trauerfeier für den neugeborenen Jungen stattgefunden, der vor einer Woche in Kleinblittersdorf tot aufgefunden wurde. Die Anteilnahme war groß. Trotz fieberhafter Ermittlungen seitens der Polizei, gibt es noch keine greifbaren Spuren.

Rund 100 Menschen haben nach Angaben der Polizei an der Trauerfeier und der Beerdigung des unbekannten Neugeborenen in Kleinblittersdorf teilgenommen. Die Beisetzung fand am Dienstag auf dem Waldfriedhof statt.

Hilfe aus Frankreich?
Bisher gab es in dem Fall zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung, Greifbares aber war trotz Plakat- und Flugblattaktion bislang nicht dabei. Auch die Fahndung nach den Eltern blieb bislang ohne Erfolg. Da einige Spuren in Richtung Frankreich deuten, hat die Mordkommission nun ein offizielles Ermittlungsersuchen dorthin gestellt.

Den Erkenntnissen zufolge wurde bei der Leiche des Jungen nicht nur eine Plastiktüte mit dem Aufdruck „PlaceMedia. Librairie, papeterie France Loisirs“ gefunden, sondern auch ein Geschirrtuch mit französischem Etikett.

Leiche lag im Gebüsch
Vor einer Woche war der leblose Körper des Säuglings, der gerade mal ein paar Stunden alt war, gefunden worden. Nun fand der Trauergottesdienst in der katholischen Pfarrkirche St. Agatha in Kleinblittersdorf statt.

Über dieses Thema wurde auch im aktuellen bericht im SR-Fernsehen am 23.07.2013 berichtet.

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