Tablet mit dem Text Darmspiegelung auf dem Display (Foto: picture alliance / PantherMedia)

Bachmann: „Müssen Darmkrebsvorsorge nutzen"

  01.03.2020 | 11:43 Uhr

Die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) hat die Bürger zur Darmkrebsvorsorge aufgerufen. Trotz der angebotenen Vorsorgeuntersuchungen sei die Zahl der Erkrankten in den vergangenen Jahren im Saarland nicht gesunken.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums erkrankten im Jahr 2017 insgesamt 582 Frauen und Männer im Saarland an Darmkrebs. „Trotz angebotener wirksamer Vorsorgeuntersuchungen ist die Zahl der an Darmkrebs erkrankten Menschen im Saarland in den vergangenen Jahren nicht weiter gesunken“, teilte Ministerin Bachmann mit.

Darmkrebserkrankungen stellten bei Frauen nach Brustkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung dar, bei Männern sei Darmkrebs nach Prostata- und Lungenkrebs die dritthäufigste Tumorerkrankung. Etwa jede 20. Frau und jeder 17. Mann müsse damit rechnen, im Laufe des Lebens an Darmkrebs zu erkranken.

"Müssen Darmkrebsvorsorge nutzen"

Umso wichtiger sind laut Bachmann die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen. Diese umfassen die Vorsorgedarmspiegelung, die Männer ab 50 Jahren und Frauen ab 55 Jahren einmal im Abstand von mindestens zehn Jahren in Anspruch nehmen können. Darüber hinaus werden für Männer und Frauen regelmäßige Tests auf Blut im Stuhl ab dem Alter von 50 Jahren angeboten. „Wir müssen intensiv die Darmkrebsvorsorge und die damit verbundenen Chancen nutzen, mit denen wir der Krankheit aktiv entgegenwirken können.“

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