ESA-Astronaut Matthias Maurer am 06.09.2021 in einer nachgebauten Apollo 13 Raumkapsel im "Weltraum-Atelier Nohfelden" (Foto: picture alliance/dpa/Oliver Dietze)

Matthias Maurer verabschiedet sich ins All

  06.09.2021 | 21:31 Uhr

Knapp acht Wochen vor seinem geplanten Flug ins All hat sich der saarländische ESA-Astronaut Matthias Maurer am Montag von Freunden und Familien in seiner Heimat Nohfelden verabschiedet. Außerdem besuchte er das „Weltraum-Atelier“.

Matthias Maurer, Astronaut der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), hat keine Angst vor seinem geplanten Flug zur Internationalen Raumstation (ISS) im Rahmen der Mission „Cosmic Kiss“ am 31. Oktober. „Ich glaube, dann wäre es der falsche Job für mich“, sagte der aus Oberthal stammende Saarländer am Montag auf die Frage eines Jugendlichen.

 „Ich mag es, Experimente zu machen“

Maurer besuchte am Montag mit Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) das „Weltraum-Atelier“ in Nohfelden, das in einer umgebauten Scheune untergebracht ist. Dort überraschte er eine Gruppe von jungen Erwachsenen mit Behinderung, die dort an einem Workshop zur Raumfahrt teilnahmen.

Ihnen verriet Maurer auch, warum er sich 2008 bei der ESA beworben hatte: „Ich mag es gerne, Experimente zu machen.“ Zu seinem Start Ende Oktober von Florida aus sagte er, die ersten neun Minuten seien sehr wild, „da gibt es richtig ordentlich Beschleunigung.“ Dann, nach etwa 23 Minuten, wenn er losgeschnallt sei, gehe sein Blick „direkt runter aufs Saarland“.

Hans erhofft sich positiven Effekt

Maurer wird der vierte Deutsche auf der ISS sein und dort voraussichtlich sechs Monate verbringen. Ministerpräsident Hans erhofft sich von der Mission positive Auswirkungen auf das Saarland. Es gelte, mehr junge Menschen für Naturwissenschaften, Technik und IT zu interessieren.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 06.09.2021 berichtet.

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