Eine Strafprozessordung im Sitzungssaal eines Gerichts (Foto: dpa/Volker Hartmann)

Anklage im Alphapool-Prozess fordert Haftstrafen

  23.02.2018 | 19:49 Uhr

Im Prozess um Millionenbetrug mit Kapitalanlagen durch das Unternehmen Alphapool hat die Staatsanwaltschaft für zwei Angeklagte Haftstrafen von neun Jahren gefordert. Der dritte Angeklagte soll für sieben Jahre ins Gefängnis. Der Vorwurf des gewerbsmäßigen Betrugs als Bande hat sich aus Sicht der Anklage nach viermonatiger Verhandlung bestätigt.

Video [aktueller bericht, 23.02.2018, ab Minute: 15:27 Min.]
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Die drei Saarländer sollen bundesweit 900 Anleger dazu gebracht haben, ihnen ihre Lebensversicherung abzutreten, indem sie vorgaben mit ihrer Firma Alphapool, das Geld renditeträchtig anzulegen. Die Anklage ist aber überzeugt, dass das Geld in ein Schneeballsystem geflossen ist und die Anleger um rund sieben Millionen Euro geprellt wurden.

Zuletzt hatten die drei Angeklagten im Prozess ausgesagt. Die Plädoyers der Verteidiger sind in einer Woche geplant, das Urteil wird am 9. März erwartet.

Über dieses Thema wurde auch im Nachrichtenblock des aktuellen berichts vom 23.02.2018 berichtet.

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