Spielplatz geschlossen. (Foto: picture alliance / Oliver Zimmermann / foto2press)

Akzeptanz für Corona-Einschränkungen weiter hoch

  23.04.2020 | 12:46 Uhr

Das staatliche Krisenmanagement der Corona-Pandemie wird bisher von einer großen Mehrheit der Bevölkerung mitgetragen. Doch nun wecken erste Lockerungsmaßnahmen die Hoffnung auf eine Rückkehr in die Normalität, und die Akzeptanz der Einschränkungen sinkt leicht. Zu diesem Ergebnis kommt die Erhebung COMPASS von Infratest dimap.

Seit mehr als einem Monat führt Infratest dimap täglich Befragungen zur Akzeptanz der Corona-Maßnahmen durch. Aktuell lassen sich darin erste geringe Ermüdungserscheinungen in der Bevölkerung erkennen: Rund 40 Prozent der Menschen im Land fühlen sich durch die bisherigen Maßnahmen stark eingeschränkt. Allerdings befürworten weiterhin zwei Drittel der Bevölkerung die Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung des Virus.

Leicht sinkende Zustimmungswerte

Waren am Wochenende des 21./22. März mehr als 90 Prozent der Menschen im Land mit den weitreichenden Kontaktbeschränkungen einverstanden, so geben inzwischen noch 74 Prozent der Befragten an, Kontaktbeschränkungen zu befürworten. Gleichzeitig steigt der Anteil der Menschen, die die Maßnahmen für übertrieben halten. Ihr Anteil beträgt aktuell 18 Prozent.

Allerdings befürwortet weiterhin nur eine deutliche Minderheit eine Lockerung der Kontaktbeschränkung: Nur jeder Vierte spricht sich dafür aus. Gleichzeitig stieg der Anteil derer, die sich klar gegen eine Lockerung ausgesprochen haben: Dieser Anteil stieg von gut 20 Prozent auf fast 30 Prozent.

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