Bus des Busunternehmens Baron (Foto: SR)

Ärger bei Baron Reisen

Lars Ohlinger   02.04.2019 | 19:40 Uhr

Beim Busunternehmen Baron-Reisen gibt es Streit um Mitarbeiterkündigungen und um Betriebsratswahlen. Die Gewerkschaft Verdi wirft der Geschäftsführung „Wild-West-Manieren“ vor, weil sie Mitarbeiter, die sich als Kandidaten für den Betriebsrat aufstellen ließen, gekündigt habe.

Verdi hat nach eigenen Angaben gegen die fristlosen Entlassungen vor Gericht geklagt und Recht bekommen. Die Mitarbeiter mussten wieder eingestellt werden.

Video [aktueller bericht, 02.04.2019, Länge: 5:40 Min.]
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Da die im vergangenen Jahr durchgeführte Wahl zum Betriebsrat bei Baron-Reisen von Verdi vor Gericht angefochten, und schließlich laut Gewerkschaftsangaben für ungültig erklärt wurde, sollte in den kommenden Wochen eine neue Wahl durchgeführt werden. Darüber soll es aber wieder Streit gegeben haben.

Das Unternehmen wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern. Die Linke hat erneut gefordert, keine öffentlichen Aufträge an Betriebe zu vergeben, die die Mitbestimmung verhindern wollen.

Über dieses Thema hat auch der aktuelle bericht vom 02.04.2019 berichtet.

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