Ein Radweg in Saarbrücken (Foto: ADAC)

In Saarbrücken fahren Radfahrer größtenteils sicher

  25.09.2019 | 16:22 Uhr

Saarbrücken gehört zu den fünf deutschen Landeshauptstädten mit dem geringsten Anteil an Radfahrern. Der ADAC hat untersucht, ob das auch an der Verkehrsführung liegt. Das Ergebnis überrascht.

Der Automobilclub bewertete die Radfahrersicherheit in Saarbrücken insgesamt mit „gut“. Kreuzungen und Einmündungen seien mehrheitlich ohne Mängel, heißt es in dem Bericht. Durch verschiedene Maßnahmen seien Radfahrer im Straßenverkehr gut sichtbar.

Doch die Tester fanden auch Schwachstellen. So stünden Radfahrern in Saarbrücken zur Überquerung von stark befahrenen Straßen teilweise keine Hilfen wie Mittelinseln oder Ampeln zur Verfügung. Und bei vielen Grundstückszufahrten hätten sie mit eingeschränkter Sicht zu kämpfen, etwa durch Mauern oder Hecken.

Zehn Großstädte untersucht

In insgesamt zehn deutschen Großstädten hat der ADAC die Sicherheit von Radfahrern untersucht - in den fünf Landeshauptstädten mit dem höchsten und in den fünf mit dem niedrigsten Anteil an Radfahrern. Der Fokus lag auf Kreuzungen, Einmündungen sowie Ein- und Ausfahrten zu Grundstücken - also jenen Punkten, an denen es laut Unfallforschern besonders häufig zu gefährlichen Situationen kommt. Eine Stadt erreichte ein "Sehr gut" (Kiel), sechs - darunter Saarbrücken - ein "Gut", die restlichen drei wurden mit „ausreichend“ bewertet.

In der saarländischen Hauptstadt fuhren die Tester zehn Routen von jeweils rund 36 Kilometern Länge ab - unter anderem die Strecke zwischen Hauptbahnhof und Metzer Straße/ Südring sowie zwischen Nauwieserstraße und Universitätscampus. Ein ausführlicher Testbericht findet sich auf der Internetseite des ADAC.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 25.09.2019 berichtet.

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