Der Dom in Trier (Foto: picture alliance/dpa/Werner Baum)

Ackermann verteidigt Reformpläne

Christine Pfeiffer / Onlinefassung: Anne Staut   22.01.2020 | 16:40 Uhr

Die geplante Reform im Bistum Trier sorgt seit Monaten für Diskussionen – auch unter den Katholiken im Saarland. Ende des Jahres hat der Vatikan die Reform zur Überprüfung ausgesetzt. Nun hat Bischof Ackermann seine Pläne gegen Kritik verteidigt.

Das Bistum Trier ist mit Ungewissheit ins neue Jahr gestartet. Eigentlich sollten die ersten von 35 Großpfarreien schon mit der Arbeit begonnen haben. Doch Bischof Stephan Ackermann muss sich in Rom verteidigen. Zwei Stellungnahmen hat er an den Vatikan geschickt. Ein Argument: Man müsse auf die Herausforderungen der Zeit antworten.

Video [aktueller bericht, 22.01.2020, Länge: 3:06 Min.]
Ackermann verteidigt Reformpläne für Bistum Trier

"Es geht nicht um eine mutwillige Zerschlagung von Strukturen, das habe ich auch nach Rom zurückgemeldet", sagte Ackermann. Außerdem solle die Veränderung auch dazu dienen, neue Beweglichkeit zu bekommen.

Kritik an Reformplänen

Sowohl eine Priestergemeinschaft als auch die Initiative Kirchengemeinde vor Ort hatten gegen die Reform Einspruch erhoben und hoffen nun auf eine Reaktion des Bischofs. "Wir setzen darauf, dass der Bischof den Worten aus Rom folgt, Rom hat ihn klar aufgefordert eine friedvolle Lösung zu finden. Wir sind zu einer friedvollen Lösung schon lange bereit. Wir möchten die Spaltung im Bistum beenden und die muss beendet werden", so Harald Cronauer von der Initiative Kirchengemeinde vor Ort.

Außerdem beklagen die Reformkritiker, dass die momentane Situation auch die Gläubigen verunsichere.

Über dieses Thema hat auch "aktuell-16.00 Uhr" vom 22.01.2020 berichtet.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja