Ein Auto fährt in einen Tunnel mit Abschnittskontrolle (Foto: apa Helmut Fohringer/APA/dpa-Bildfunk)

Tunnel Markusberg erhält Abschnittskontrolle

  23.09.2020 | 07:53 Uhr

Im Autobahn-Tunnel Markusberg zwischen Schengen und Bad Mondorf soll eine Abschnittskontrolle installiert werden. Das bestätigte Luxemburgs Mobilitätsminister François Bausch nach einer Anfrage der Grünen.

Bei der Abschnittskontrolle, auch Streckenradar oder Section Control genannt, wird die Geschwindigkeit nicht an einem bestimmten Punkt gemessen. Stattdessen ist die Durchschnittsgeschwindigkeit auf einem Abschnitt entscheidend.

Durchschnittsgeschwindigkeit wird errechnet

Der „Tunnelblitzer“ fotografiert das Fahrzeug sowohl beim ersten als auch beim zweiten Kontrollpunkt. Liegt die errechnete Durchschnittsgeschwindigkeit dazwischen über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit, werden die automatisch erfassten Daten an die Behörden weitergeleitet. In Deutschland wird das Verfahren seit 2018 in Niedersachsen getestet.

Ein genauer Zeitpunkt für den Start in Luxemburg steht jedoch noch nach Angaben Bauschs noch nicht fest. Derzeit liefen Studien, so der Minister. Das Problem: Die Geschwindigkeitsbegrenzung im Tunnel (meistens 90 Stundenkilometer) kann je nach Verkehrssituation von der Kontrollbehörde CITA angepasst werden. Dementsprechend müsste auch die Abschnittskontrolle eingestellt werden.

Der Tunnel Markusberg verbindet die beiden Anschlussstellen der A13 Schengen und Bad Mondorf.

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