Gefahrgut-Tanklaster auf dem Rastplatz Harzofen (Foto: Polizeipräsidium Westpfalz)

Autobahn A6 bei Bruchmühlbach-Miesau war stundenlang gesperrt

  20.01.2021 | 21:17 Uhr

Auf der A6 bei Bruchmühlbach-Miesau hat am Mittwoch ein stark riechender Gefahrgut-Tanklaster über Stunden für eine Vollsperrung in beide Richtungen gesorgt. Erst am späten Abend konnte die Sperrung aufgehoben werden.

Der Gefahrguttransporter war auf der A6 Richtung Mannheim unterwegs, als ihn ein Autofahrer auf einen beißenden Geruch aufmerksam machte. Der Fahrer des Gefahrguttransporters fuhr daraufhin auf den Rastplatz Harzofen. Dort stellte er fest, dass der Geruch aus seinem zuvor mit Ethylacrylat befüllten, aber bereits geleerten Tank kam und alarmierte die Einsatzkräfte.

Die Polizei Kaiserslautern ging zwar davon aus, dass keine Flüssigkeit aus dem Tank ausgetreten ist, konnte es aber nicht komplett ausschließen. Deshalb wurde die A6 vorsichtshalber wegen möglicher Brand- und Explosionsgefahr zwischen Bruchmühlbach-Miesau und dem Rastplatz Harzofen in beide Richtungen komplett gesperrt.

Anfang Januar ein ähnlicher Fall

Durch die Sperrung hatte sich ein kilometerlanger Stau gebildet. Die Polizei leitete die wartenden Autos teilweise von der A6 ab. Weitere Untersuchungen und Reinigungsarbeiten waren zunächst nötig, bevor der Lkw wieder bewegt werden konnte. Die Sperrung dauerte bis zum späten Abend.

Am 8. Januar hatte an fast gleicher Stelle ein Leck bei einem Gefahrguttransporter bereits für eine stundenlang andauernde Vollsperrung gesorgt. Die Polizei Kaiserslautern sieht allerdings derzeit keinen Zusammenhang zwischen beiden Vorfällen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 20.01.2021 berichtet.

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