Gichtbühne mit Winderhitzern und Gasrohren im Weltkulturerbe Völklinger Hütte (Foto: Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Franz Mörscher)

Franz-Mörscher-Retrospektive in der Völklinger Hütte

  21.07.2018 | 08:10 Uhr

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt ab Samstag eine Ausstellung mit Fotos von Franz Mörscher. Mit seinen Bildern hat der kürzlich verstorbene Künstler den Übergang vom stillgelegten Eisenwerk zum UNESCO-Weltkulturerbe dokumentiert.

Im Andenken an den am 14. Juli 2018 verstorbenen Künstler und Fotografen Franz Mörscher zeigt das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ab Samstag die Retrospektive mit 36 Fotografien. Zu sehen sind die Bilder in der Verdichterhalle. Franz Mörscher fotografierte die Völklinger Hütte in den Jahren 1999 und 2000 - 13 Jahre nach Stillsetzung des Eisenwerks und fünf Jahre nach der Ernennung zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Herausragende künstlerische Qualität

Mit seiner Fotokunst habe er der ästhetischen Wahrnehmung der Völklinger Hütte den Weg geebnet und sie entscheidend mitgeprägt, so der Generaldirektor des Weltkulturerbes, Meinrad Maria Grewenig. "Franz Mörscher hat in seinen Bildern der Völklinger Hütte in einzigartiger Weise den Übergang vom stillgelegten Eisenwerk zum UNESCO-Weltkulturerbe dokumentiert und dargestellt. Bis heute ist die künstlerische Qualität und Aussagekraft dieser Bilder herausragend", sagte Grewenig.

Franz Mörscher wurde 1931 in Bundenbach im Hunsrück geboren. Er studierte an der Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken bei Professor Boris Kleint und machte seine ersten künstlerischen Gehversuche im Umkreis von Otto Steinert, dem Altmeister und ‚Erfinder‘ der ‚subjektiven fotografie‘.  

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