Eine Polizeibeamtin scannt mit einem neuen Smartphone einen Personalausweis. (Foto: Guido Kirchner/dpa)

Polizei testet Smartphones

  27.07.2019 | 11:55 Uhr

Mit Smartphones und passenden Apps will die saarländische Polizei künftig bei Verkehrsunfällen oder Straftaten die erforderlichen Daten aufnehmen. Sie sollen dann automatisch in die elektronischen Systeme übertragen werden.

Für die zweimonatige Testphase, die Mitte Juli begonnen hat, werden jetzt Beamtinnen und Beamte verschiedener Polizeiinspektionen mit entsprechenden Geräten ausgestattet. Handschriftliche Notizen und die spätere manuelle Eingabe am Computer sollen so der Vergangenheit angehören.

Eigens für die Aufnahme von Verkehrsunfällen oder Straftaten entwickelte Programme sollen so die Daten-Aufnahme erleichtern. Die Polizei kann benötigte Daten aus Führerscheinen, Fahrzeugscheinen oder Personalausweisen mit dem Handy auch direkt einscannen und so vor Ort erfassen, ohne diese eintippen zu müssen.

Gesicherter Austausch

Außerdem wird ein polizeieigener Messenger, quasi „ein Polizei-WhatsApp“ eingeführt, der auf mobilen Geräten und Destop-PCs installiert werden soll. Damit kann laut Innenministerium ein schneller, direkter und gesicherter Austausch von Informationen gewährleistet werden.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 25.07.2019 berichtet.

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