Stunde der Wintervögel (Foto: NABU/Sebastian Hennigs/Presse)

Wer ist zu Gast am Vogelhäuschen?

  04.01.2019 | 08:32 Uhr

Auf kahlen Bäumen und an Futterhäuschen lassen sich Vögel im Winter besonders gut beobachten. Beste Voraussetzungen, um bei der "Stunde der Wintervögel" mitzumachen. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) ruft von Freitag bis Sonntag dazu auf, Vögel zu zählen. Damit man die auch erkennt, lohnt sich eine Übungsrunde in unserer SR-Bildergalerie.

Rotkehlchen, Spatz und Blaumeise – wie erkennt man sie?

Anhand der gemeldeten Daten will sich der NABU einen Überblick über die Bestände verschaffen. Welche Art kommt wo wie häufig vor? Wo haben Bestände zugenommen, wo ist eine Art seltener geworden? Diese Informationen helfen, um die Tiere künftig besser zu schützen. Je mehr Leute an der „Stunde der Wintervögel“ teilnehmen, desto wertvoller werden die Ergebnisse.

Eine Stunde Vögel beobachten

Stunde der Wintervögel - wie geht das Zählen?
Audio [SR 3, Steffani Balle, 04.01.2019, Länge: 02:43 Min.]
Stunde der Wintervögel - wie geht das Zählen?

Eine Stunde lang sollen Naturfreunde im Park, auf dem Balkon oder im Garten nach Tieren Ausschau halten und ihre Beobachtungen notieren. Ausschlaggebend ist jeweils die höchste Anzahl einer Art, die man innerhalb einer Stunde gleichzeitig sieht. Damit soll vermieden werden, dass Tiere doppelt gezählt werden. Beispiel: Fliegt etwa in einer Stunde fünfmal eine Meise ins Blickfeld, zählt dies nur als ein Vogel. Sind fünf Meisen gleichzeitig zu sehen, wird eine Fünf eingetragen.

Die Zahlen einreichen

Diese Zahlen kann man dann bis zum 15. Januar online eingeben oder per Post an den NABU schicken. Eine Zählhilfe zum Ausdrucken zeigt die verbreitetsten Vögel und Beispiele für korrekte Zählung. Eine besondere Qualifikation außer dem Interesse an der Vogelwelt ist für die Teilnahme nicht nötig. Die Auswertung der Vogelzählung gibt es dann im Februar.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 04.01.2019 berichtet.

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