Geldscheine auf einem Haufen (Foto: SR)

Anleger bleiben größtenteils auf Schaden sitzen

  31.10.2018 | 17:17 Uhr

Im Fall des Anlagebetrugs durch einen "Baron" in Mettlach konnten von den rund 24 Millionen Euro an Einzahlungen lediglich 300.000 Euro an die Gläubiger zurückgegeben werden. Das bedeutet für viele Anlager, dass sie ihren Einsatz vermutlich weitgehend nicht wieder bekommen werden.

Die Opfer eines Anlagebetrugs, bei dem ein vermeintlich adliger Täter aus Mettlach vom Landgericht Saarbrücken zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt wurde, bleiben mutmaßlich zu einem großen Teil auf ihrem Schaden sitzen. Das legt die Schlussverteilung bei der Privatinsolvenz des Täters nahe. Die Gläubiger fordern über 24 Millionen Euro zurück. Es konnten aber zunächst nur 300.000 Euro durch eine so genannte Abschlagsverteilung zurückgegeben werden.

In dem Verfahren hatten 39 Anleger geklagt, weil sie in die Aktiengesellschaft des Täters investiert hatten, die aber offenbar wertlos war. Von dem Geld hatte der Täter einen aufwändigen Lebensstil finanziert.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 31.10.2018 berichtet.  

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