Plakat der WOGE Saar (Foto: SR)

Woge setzt stärker auf Neubauten

Patrick Wiermer   13.09.2018 | 20:53 Uhr

Die Wohnungsgesellschaft Saarland, die Woge Saar wird in diesem Jahr 75 Jahre alt. Mit über 5000 Wohnungen für rund 12.000 Bewohner zählt sie zu den Großen der Branche im Südwesten. Künftig will sie stärker auf Neubau als auf Sanierung setzen.

75 Jahre Woge Saar
Audio [SR 3, Stephan Deppen, 13.09.2018, Länge: 02:58 Min.]
75 Jahre Woge Saar

Der Anspruch der Woge Saar ist es, günstigen und guten Wohnraum für die Menschen bereitzustellen. 5,40 Euro pro Quadratmeter beträgt die durchschnittliche Miete für eine Wohnung der Woge Saar.

Klar ist, dass sich dafür kein Neubau wirtschaftlich hochziehen lässt. Es gehe aber nicht um das letzte Zehntel bei der Rendite, so die Woge-Geschäftsführerin Rita Gindorf-Wagner. Vielmehr darum, eine Wohnraum-Politik umzusetzen, die attraktives Wohnen und vielfältige Sozialstruktur verbindet. Das bedeutet, dass bei neuen Projekten ein bestimmter Anteil Wohnungen mit einer Sozialbindung versehen wird.

Diesen Ansatz der landeseigenen Woge unterstützt Staatssekretär und Aufsichtsratsvorsitzender Barke. Deshalb wolle er sich dafür einsetzen, dass die Einkommensgrenzen für die Nutzung von Sozialwohnungen nach oben gesetzt werden.

Video [aktueller bericht, 13.09.2018, Länge: 2:57 Min.]
WOGE Saar feiert Geburtstag

Über dieses Thema wurde auch im aktuellen bericht vom 13.09.2018 berichtet.

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