Symbolbild: Spaziergänger am Saarufer (Foto: picture alliance/Oliver Dietze/dpa)

200 Menschen am Saarbrücker Staden

  28.03.2020 | 19:35 Uhr

Das frühlingshafte Wetter hat am Samstag im Saarland zu zahlreichen Verstößen gegen das Kontaktverbot wegen der Corona-Pandemie geführt. Wie die Polizei mitteilte, wurden bis zum Nachmittag rund 40 Verstöße mitgeteilt. Am Saarbrücker Staden hielten sich zeitweise rund 200 Menschen auf.

Die größten Probleme gab es am Saarbrücker Staden. Nach Polizeiangaben hielten sich im Bereich des Ulanen Pavillons und der Spielplätze zeitgleich rund 150 bis 200 Menschen auf. Die Polizei Saarbrücken musste nach eigenen Angaben zur Räumung Unterstützung von anderen Dienststellen anfordern. Angesprochen auf das Kontaktverbot hätten sich viele Menschen ahnungslos gezeigt. Nach eigenen Angaben verzichtete die Polizei darauf, Strafanzeigen auszustellen, um eine Eskalation zu vermeiden.

Auch an anderen Orten gab es Verstöße gegen das Kontaktverbot. Nach Polizeiangaben gab es beispielsweise Gruppen mit Kindern auf einem Spielplatz mit zur Seite geschobener Absperrung, Jugendliche auf einem Bolzplatz und eine Ansammlung von 20 Menschen an einer anderen Stelle.

Nach Polizeiangaben gab es am Samstag in Saarbrücken insgesamt 40 Hinweise auf Verstöße gegen das Kontaktverbot. Allerdings stellten sich nicht alle 40 Hinweise als berechtigt heraus.

Spaziergänge nur mit Einschränkungen

Auch im Saarland gilt gemäß bundesweiter Vorgaben, dass Sport und Bewegung an der frischen Luft vorerst nur noch allein oder mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder mit den Menschen, die im selben Haushalt leben, möglich ist.

Auch in der Nacht gab es Verstöße

In der Nacht zum Samstag hat es nach Polizeiangaben saarlandweit 27 Polizeieinsätze wegen Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkungen gegeben.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 28.03.2020 berichtet.

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