Eine Studentin des Förderprogramms für Geflüchtete (Foto: SR)

300 Geflüchtete konnten im Saarland studieren

  27.01.2020 | 20:33 Uhr

Im Saarland haben in den vergangenen fünf Jahren rund 300 Geflüchtete den Zugang zu einer Hochschulausbildung bekommen. Ermöglicht wurde das durch ein Förderprogramm. Die beteiligten Hochschulen wollen das Programm weiter ausbauen.

Mehr kluge Köpfe braucht das Land – doch die sind nicht so einfach zu finden. Deshalb gab es vor fünf Jahren die Idee, Flüchtlinge zum Studium zuzulassen. Das Problem: Sie hatten fluchtbedingt oft keine Zeugnisse mit dabei. Deshalb entwickelten die Universität des Saarlandes und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Saar ein eigenes Förder- und Qualifizierungsprogramm.

Video [aktueller bericht, 27.01.2020, Länge: 3:02 Min.]
Bilanz der Flüchtlingsförderprogramme der Saar-Uni und der HTW

Hilfe beim Berufseinstieg

Die Bilanz nach fünf Jahren: Das Programm ist so erfolgreich, dass es nun fortgesetzt und erweitert werden soll. Die Teilnehmer sollen nicht mehr nur vor und während ihres Studiums unterstützt werden, sondern auch beim anschließenden Einstieg in die Berufswelt.

Für die Integration in Studium und Beruf stellt die Landesregierung 200.000 Euro zur Verfügung. Die Finanzierung ist damit für ein Jahr gesichert.

Über dieses Thema hat auch der "aktuelle bericht" im SR Fernsehen am 27.01.2020 berichtet.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja