Justizia (Foto: Pixabay/WilliamCho)

23-Jähriger muss nach Messerattacke in Psychiatrie

Thomas Gerber   30.08.2021 | 14:50 Uhr

Nach dem versuchten Mord mit einem Messer an seinem ehemaligen Arbeitgeber muss ein 23-Jähriger in die Merziger Forensik. Das Landgericht Saarbrücken ordnete heute die zwangsweise Unterbringung des Mannes in einer psychiatrischen Einrichtung an. Der Beschuldigte sei zur Tatzeit nicht schuldfähig gewesen.

Der 23-Jährige leide an einer paranoiden Schizophrenie mit Wahnvorstellungen, so das Landgericht Saarbrücken. Er hatte im März versucht mit einem Messer von hinten auf den Betreiber von zwei Frisörsalons in Neunkirchen einzustechen. Das 38 Jahre alte Opfer konnte den Angreifer abwehren und zog sich dabei eine Schnittwunde an der Hand zu.

In seiner Vernehmung vor dem Landgericht Saarbrücken erklärte der Beschuldigte, er sei auf seinen Ex-Arbeitgeber wütend gewesen, weil dieser ihn verfolgt und mit Drogen ruhig gestellt habe. Mit der Messerattacke habe er den Mann nicht töten, sondern ihm lediglich Angst einjagen wollen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 30.08.2021 berichtet.

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