Umgestürzter Baum in der St. Ingberter Südstraße (Foto: Peter Waßmuth/Feuerwehr St. Ingbert)

Sturmtief Fabienne sorgt für zahlreiche Einsätze

mit Informationen von dpa   24.09.2018 | 14:32 Uhr

Ein schwerer Sturm mit Starkregen ist am Sonntagnachmittag über das Saarland hinweggezogen. Größere Schäden gab es nicht. Allerdings musste die Feuerwehr insgesamt mehr als 180 Mal ausrücken, unter anderem wegen überfluteter Straßen und umgestürzter Bäume.

Bilanz: Sturmtief Fabienne
Audio [SR 3, Patrick Wiemer , 24.09.2018, Länge: 03:02 Min.]
Bilanz: Sturmtief Fabienne

Auch der Bahnverkehr war zeitweise gestört: So war die Bahnstrecken zwischen Saarbrücken und Forbach sowie Saarbrücken und Trier abschnittsweise gesperrt. Bei Ensdorf und bei Saarburg waren Bäume auf Gleise und Oberleitung gestürzt. Bei der Freiwilligen Feuerwehr Saarlouis war zeitweise die Telefonanlage ausgefallen.

Zahlreiche Einsätze für die saarländischen Feuerwehren

In St. Ingbert musste die Feuerwehr insgesamt 21 Mal ausrücken. Die Einsätze beschränkten sich laut Feuerwehr St. Ingbert auf überflutete Straßen, hochgedrückte Kanaldeckel und umgestürzte Bäume. In Spiesen war ein Dach abgedeckt worden, sodass die Feuerwehr St. Ingbert mit der Drehleiter aushelfen musste. Größere Schäden hatte das Unwetter nicht verursacht.

Auch in der Landeshauptstadt und im Regionalverband musste die Feuerwehr mehrfach ausrücken. Rund 80 Mal wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Doch auch hier hielten sich die Schäden in Grenzen und es gab keine Verletzten.

In Bayern hingegen ist eine Frau bei dem Sturm ums Leben gekommen. Sie wurde von einem umstürzenden Baum erschlagen. In Baden-Württemberg ist ein Baum auf ein Auto gefallen, in dem eine Familie gesessen hatte. Ein vierjähriger Junge schwebt noch in Lebensgefahr.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 24.09.2018 berichtet.

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