Landtagsdirektor Christof Zeyer (Foto: Imago / Becker & Bredel)

Zeyer muss Geldauflage zahlen

  27.02.2020 | 16:05 Uhr

Der Direktor des saarländischen Land·tags muss eine Geld·auflage bezahlen. Wenn der Landtags·direktor die Geld·auflage bezahlt, bekommt er keine Strafe.

Der Direktor des saarländischen Land·tags, Christof Zeyer, hat privat in verschiedenen Restaurants gegessen. Er hat aber nicht mit seiner privaten Kredit·karte bezahlt. Landtags·direktor Zeyer hat die Essen mit seiner beruflichen Kredit·karte bezahlt. Zeyer hat diese Essen auch mit der beruflichen Kredit·karte des ehemaligen Landtags·präsidenten Meiser bezahlt. Das ist aber nicht erlaubt.

Private Essen dürfen nicht mit beruflichen Kredit·karten bezahlt werden. Landtags·direktor Zeyer hat das aber trotzdem gemacht. Deswegen hat die Staats·anwaltschaft gegen Zeyer ermittelt.

Jetzt hört die Staats·anwaltschaft mit den Ermittlungen auf. Die Staats·anwaltschaft hört aber nur auf, wenn der Landtags·direktor Zeyer eine Geldauflage bezahlt. Geldauflage heißt: Der Landtags·direktor muss eine bestimmte Geld·summe bezahlen. Der Landtags·direktor Zeyer muss 20.000 Euro zahlen.


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Zeyer muss Geldauflage zahlen
Audio [SR.de, (c) SR, 27.02.2020, Länge: 01:35 Min.]
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Im Landtag sitzen Politiker von den Parteien. Der Landtag wird alle 5 Jahre neu gewählt. Er entscheidet über Fragen, die alle Menschen im Saarland betreffen. Er beschließt Gesetze, die für alle Menschen im Saarland gelten.


Landtags·direktor

Der Landtagsdirektor kümmert sich um die Verwaltung im Landtag.


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Der Landtags·präsident leitet die Sitzungen im Landtag. Er regelt, wer im Landtag wann reden darf. Manchmal unterbricht er Abgeordnete, die dazwischen reden oder andere beleidigen. Er leitet außerdem Wahlen und Abstimmungen über wichtige Fragen und er vertritt den Landtag nach außen. Die Abgeordneten wählen den Landtags·präsidenten.


Staats·anwaltschaft

Die Staats·anwaltschaft ist eine Behörde. Dort arbeiten mehrere Staats·anwälte zusammen.


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