Klaus Meiser mit seinem Anwalt Guido Britz  im Verhandlungssaal des Landgerichtes. (Foto: dpa/Oliver Dietze)

Urteil gegen Klaus Meiser gesprochen

  07.03.2019 | 16:25 Uhr

Der frühere Chef des Landes·sport·verbands 8lsvs9, Klaus Meiser, ist im Finanz·skandal verurteilt worden. Das Land·gericht Saarbrücken hat am Donnerstag (7. März) seine Strafe verkündet - und zwar 1 Jahr und 10 Monate auf Bewährung. Auf Bewährung bedeutet: Klaus Meiser muss nicht ins Gefängnis, wenn er 2 Jahre lang keine weitere Straf·tat begeht.

Der Vorwurf war Untreue. Das bedeutet: Klaus Meiser hat Fehler gemacht, die dem LSVS geschadet haben.

Klaus Meiser hat sich schon vorher mit dem Staatsanwalt geeinigt: Meiser hat seine Schuld zugegeben - dafür bekommt er eine geringere Strafe. Warum gibt es die Absprache? Der Prozess ist damit viel schneller beendet.

Meiser muss aber auch noch Geld bezahlen - und zwar 60-Tausend Euro.

Die Absprache betrifft auch Meisers ehemaligen Stell·vertreter Franz-Josef Schumann. Er muss eine Strafe von über 22-Tausend Euro zahlen, das ehemalige LSVS-Präsidiums·mitglied Karin Nonnweiler 9-Tausend Euro.


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Urteil gegen Klaus Meiser gesprochen
Audio [SR.de, (c) SR, 07.03.2019, Länge: 01:30 Min.]
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Finanz·skandal:

Bei einem Finanz·skandal geht es um Geld. Von einem Skandal spricht man, wenn etwas sehr Falsches passiert. Bei einem Finanz·skandal hat zum Beispiel jemand zu viel Geld ausgegeben. Oder das Geld ist für etwas aus·gegeben worden, für das es nicht gedacht war.


Landes·sport·verband (LSVS):

Der Landes·sport·verband für das Saarland heißt auch "LSVS". Der LSVS ist ein Dach·verband für den gesamten Sport im Saarland. Das heißt: Zu ihm gehören die ganzen Sport·verbände im Saarland, zum Beispiel:

  • der Fußball·verband
  • der Turner·bund
  • der Leichtathletik·bund
  • der Radfahrer·bund.

Der LSVS gibt den Sport·vereinen im Saarland Geld für ihre Arbeit. Außerdem baut er Sport·plätze und organisiert große Sport·feste. Der LSVS hat seine Büros an der Hermann-Neuberger-Sport·schule in Saarbrücken.


Staats·anwalt

Ein Staats·anwalt kennt sich gut mit Gesetzen aus. Er arbeitet mit der Polizei zusammen. Er prüft, ob jemand etwas Verbotenes getan hat. Man sagt dann: Der Staats·anwalt ermittelt. Der Staats·anwalt darf nur dann ermitteln, wenn er gute Gründe hat, jemanden zu verdächtigen. Hat jemand etwas Verbotenes getan? Dann fordert der Staats·anwalt vor Gericht eine Strafe.


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