Schüler mit Rollstuhl im Unterricht mit einer Inklusionshelferin (Foto: picture alliance / dpa | Armin Weigel)

Streit um Integrations·helfer

  12.08.2021 | 16:00 Uhr

Das Deutsche Rote Kreuz – kurz DRK – in St. Ingbert und die Landesregierung im Saarland streiten über die Bezahlung von Integrations·helfern. Das DRK sagt: Das Land zahlt ihnen zu wenig Geld für ihre Arbeit.

Das DRK sagt auch: Viele Integrations·helfer bekommen nur den Mindestlohn. Das sind 9,60 Euro pro Stunde. Das ist zu wenig. Das DRK sagt auch: Die Integrations·helfer müssten mindestens 22 Euro pro Stunde bekommen. Das wäre angemessen für ihre Arbeit. So viel Geld will das Sozial·ministerium aber nicht zahlen. Das Ministerium sagt: Wir haben eine Vereinbarung. Diese Vereinbarung gilt für alle Integrations·helfer im Saarland.

Deswegen will das DRK in St. Ingbert 20 Integrations·helfer zum Jahresende entlassen. Sie betreuen 50 Kinder. Diese Kinder haben Behinderungen. Mit Hilfe der Integrations·helfer besuchen sie eine normale Schule.


Nachrichten anhören

Streit um Integrations·helfer
Audio [SR.de, (c) SR, 12.08.2021, Länge: 01:28 Min.]
Streit um Integrations·helfer


Wörter·buch

Integrations·helfer

Integrations·helfer begleiten Schüler mit Behinderungen in die Schule. Sie helfen ihnen zum Beispiel:

  • beim Umziehen
  • bei der Fahrt zur Schule.
  • bei den Schulaufgaben.

Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja