Besucher des Sommerfestes der inklusion im Lokschuppen in Dillingen (Foto: SR)

Sommerfest der Inklusion in Dillingen

 

In Dillingen haben viele Menschen am Samstag (02.07.) das Sommerfest der Inklusion gefeiert. Rund 100 Vereine, Verbände und Institutionen haben sich beteiligt.

Auf dem Fest haben Menschen mit Behinderung und ohne Behinderung gemeinsam gefeiert. Das Fest fand im "Lokschuppen" in Dillingen statt. Der "Lokschuppen" ist eine große Veranstaltungs·halle. Früher standen in der Halle Lokomotiven.

Der Sozial·minister im Saarland heißt Magnus Jung. Er hat gesagt: Menschen mit Behinderungen haben im Beruf und im Alltag oft Nachteile. Das ist keine Absicht. Das passiert nur weil die Menschen keine Erfahrung haben. Inklusion bedeutet nämlich:

  • Alle Menschen sollen überall dabei sein.

  • Alle Menschen haben die gleichen Rechte.

  • Alle Menschen werden beteiligt.

Für die Besucher gab es ein buntes Programm:

  • Musik

  • Theater

  • Tanz

  • Gewinn·spiele

  • Tisch·fußball

Für die Besucher des Sommerfests der Inklusion gab es kostenlose Busse. Die Busse haben die Besucher vom Dillinger Bahnhof zum Lokschuppen gebracht. Für Menschen mit Hör·behinderung gab es eine Unterstützung in Gebärden·sprache. In den letzten beiden Jahren musste das Sommerfest der Inklusion wegen der Corona-Pandemie ausfallen.


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Sommerfest der Inklusion in Dillingen
Audio [SR.de, (c) SR, 07.07.2022, Länge: 01:48 Min.]
Sommerfest der Inklusion in Dillingen


Wörterbuch


Inklusion

Inklusion bedeutet, dass Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderung zusammen leben. Menschen mit Behinderung besuchen dieselben Schulen wie Menschen ohne Behinderung. Sie arbeiten und wohnen auch gemeinsam.


Sozial·ministerium

Das Sozial·ministerium ist eine Behörde. Es ist zum Beispiel für Pflege·heime zuständig. Das Sozial·ministerium muss diese Heime kontrollieren. Das Sozial·ministerium ist außerdem für die Sozial·hilfe zuständig und kümmert sich um die Probleme von Menschen mit Behinderung.


Gebärden·sprache

Menschen, die nicht gut oder gar nicht hören können, benutzen Gebärden·sprache. Meist werden mit den Händen bestimmte Bewegungen gemacht. Bewegungen bedeuten hier Buchstaben oder Wörter

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