Schüler einer 3. Klasse sitzen vor einem Laptop (Foto: picture alliance/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa)

Online-Unterricht für alle Schüler gefordert

  10.09.2020 | 16:00 Uhr

Schüler mit Förder·bedarf haben zu wenig Hilfe bekommen, als die Schulen wegen des Coronavirus geschlossen waren. Das kritisiert der Verein Miteinander Leben Lernen.

Der Verein Miteinander Leben Lernen sagt: Der Online-Unterricht von zuhause – also das „Homeschooling“ – muss verändert werden. Schüler mit einer Behinderung brauchen zum Beispiel besondere Tastaturen oder Computer·programme, die Texte vorlesen. Die Schüler brauchen auch barriere·freie Lern·materialien, zum Beispiel:

  • Geschichten in einfacher Sprache,

  • Aufgaben·blätter in einfacher Sprache,

  • Bücher in einfacher Sprache.

Die Schüler müssen auch mit ihren Lehrern sprechen können, wenn sie Fragen haben. Der Verein Miteinander Leben Lernen setzt sich für die Interessen von Menschen mit Behinderung ein.


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Online-Unterricht für alle Schüler gefordert
Audio [SR.de, (c) SR, 10.09.2020, Länge: 01:10 Min.]
Online-Unterricht für alle Schüler gefordert


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Corona·virus

Das Corona·virus kann Menschen krank machen. Sie können Fieber, Husten oder Probleme beim Atmen bekommen. Die meisten Menschen denken: Ich bin erkältet. Für einige Menschen ist das Virus aber besonders gefährlich. Sie müssen im Krankenhaus behandelt werden. Sie können sogar daran sterben. Besonders aufpassen müssen deshalb zum Beispiel:

  • ältere Menschen ab 50-60 Jahren

  • Menschen mit einer Lungen·krankheit wie Asthma oder Bronchitis

  • Menschen mit der Zucker·krankheit Diabetes mellitus

  • Menschen mit einer Krebs·erkrankung

  • Menschen mit einer Herz·erkrankung

  • Menschen mit einem schwachen Immun·system

Die wichtigsten Informationen zum Corona·virus hat auch das Bundes·gesundheits·ministerium auf seiner Internetseite in leichte Sprache zusammen·gefasst. Dafür müssen Sie auf diesen Link klicken: https://www.zusammengegencorona.de/leichtesprache/

barriere·frei

Barriere·frei heißt zum Beispiel: Gebäude und Plätze sollen so sein, dass sie auch von Menschen mit einer Behinderung genutzt werden können. Zum Beispiel soll es Rampen für Roll·stuhl·fahrer geben. Barriere·frei bedeutet aber auch: Menschen mit Problemen beim Sehen oder Hören, sollen ein Angebot ohne Einschränkungen nutzen können. Deshalb gibt es beim SR zum Beispiel für die Fernseh·sendungen Untertitel.


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