Der leere Parkplatz vor dem Fordwerk Saarlouis (Foto: picture alliance/dpa/Oliver Berg)

Mehr Kurz·arbeit bei Ford

  18.03.2021 | 16:00 Uhr

Die Mit·arbeiter beim Auto·bauer Ford in Saarlouis können weiter nicht so viel arbeiten wie sonst. In schwerer Sprache heißt das: Kurz·arbeit. Die Mit·arbeiter arbeiten weniger Stunden. Deshalb werden in Saarlouis weniger Autos ge·baut.

Ein Auto zu bauen ist schwierig. Die Mit·arbeiter brauchen dazu sehr viele Teile. Einige Teile helfen, dass die Elektronik in einem Auto funktioniert. Diese Teile heißen: Halb·leiter, weil sie elektrischen Strom weiter·leiten können.

Diese Halb·leiter werden vor allem in Asien ge·baut und auf der ganzen Welt verkauft. Die Teile können wegen der Corona·virus-Pandemie im Moment aber nicht so gut ge·baut und ge·liefert werden. Die Mit·arbeiter bei Ford in Saarlouis können deshalb die Autos nicht fertig bauen.

Das bringt viele Probleme:

  • Die Mit·arbeiter bekommen während der Kurz·arbeit weniger Geld

  • Die Käufer müssen länger auf ihre schon bestellten Autos warten

  • Auch andere Firmen sind von den fehlenden Teilen betroffen

Wenn der Auto·bau still·steht, dann werden auch weniger andere Teile ge·braucht – zum Beispiel Auto·sitze. Die Mit·arbeiter bei diesen Firmen müssen dann auch in Kurz·arbeit.

Der Auto·bauer Ford sagt: Wir werden uns schnell um das Problem kümmern.


Nachrichten anhören

Mehr Kurz·arbeit bei Ford
Audio [SR.de, (c) SR, 18.03.2021, Länge: 01:50 Min.]
Mehr Kurz·arbeit bei Ford


Wörterbuch


Kurz·arbeit

Wenn eine Firma in Kurz·arbeit ist, können die Mitarbeiter nicht den ganzen Tag arbeiten. Warum können die Mitarbeiter nicht den ganzen Tag arbeiten? Es ist nicht so viel Arbeit da. Die Mitarbeiter kommen dann zum Beispiel:

  • Nur 2 Mal in der Woche oder

  • nur ein paar Stunden am Tag zur Arbeit

Sie bekommen dann etwas weniger Geld.


Asien

Asien ist der größte Teil der Welt. Zu Asien gehören über 40 Länder. Das sind zum Beispiel China und Indien. In Asien lebt fast die Hälfte von allen Menschen auf der Welt.


Corona·virus

Das Corona·virus kann Menschen krank machen. Sie können Fieber, Husten oder Probleme beim Atmen bekommen. Die meisten Menschen denken: Ich bin erkältet. Für einige Menschen ist das Virus aber besonders gefährlich. Sie müssen im Krankenhaus behandelt werden. Sie können sogar daran sterben. Besonders aufpassen müssen deshalb zum Beispiel:

  • ältere Menschen ab 50-60 Jahren
  • Menschen mit einer Lungen·krankheit wie Asthma oder Bronchitis
  • Menschen mit der Zucker·krankheit Diabetes mellitus
  • Menschen mit einer Krebs·erkrankung
  • Menschen mit einer Herz·erkrankung Menschen mit einem schwachen Immun·system

Die wichtigsten Informationen zum Corona·virus hat auch das Bundes·gesundheits·ministerium auf seiner Internetseite in leichte Sprache zusammen·gefasst. Dafür müssen Sie auf diesen Link klicken: https://www.zusammengegencorona.de/leichtesprache/


Umfrage

Wir möchten unsere Nachrichten in einfacher Sprache weiter verbessern. Dafür brauchen wir Ihre Meinung.

Persönliche Daten
Frage 1: Warum nutzen Sie die Nachrichten in einfacher Sprache?
Frage 2: Sind Sie zufrieden mit dem Angebot der Nachrichten in einfacher Sprache?
Frage 3: Hören Sie sich die Nachrichten in einfacher Sprache auch an?
Frage 4: Was gefällt Ihnen gut an den Nachrichten in einfacher Sprache?
Frage 5: Was gefällt Ihnen weniger gut an den Nachrichten in einfacher Sprache?
Frage 6: Was können wir für Sie noch verbessern bei den Nachrichten in einfacher Sprache?
Leider ist beim Senden der Nachricht ein Fehler aufgetreten, bitte versuchen Sie es noch einmal.
Vielen Dank für deine Nachricht, sie wurde erfolgreich gesendet.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja