Symbolbild: Eine Impfspritze liegt auf einem Impfbuch. (Foto: IMAGO / Martin Wagner)

Masern·impfung verpflichtend

 

In Deutschland gilt seit Montag (01.08.2022) eine Impf·pflicht gegen Masern. Die Masern sind eine Krankheit. Vor allem Kinder bekommen die Masern.

Die Masern sind eine Krankheit, die durch ein Virus kommt. Die Masern haben früher vor allem kleine Kinder bekommen. Jetzt bekommen aber auch immer mehr Jugendliche und Erwachsene die Masern. Die Masern sind ein bißchen wie eine Erkältung. Man bekommt Husten und Schnupfen. Dann bekommt man aber auch einen Aus·schlag auf der Haut.

Manchmal werden die Masern aber auch richtig schlimm. Dann kann sich das Gehirn entzünden. Deswegen gibt es eine Impfung gegen die Masern.

Manche Menschen müssen sich in Deutschland sogar gegen die Masern impfen lassen. Das nennt man Impf·pflicht. Ab jetzt müssen diese Menschen nachweisen, dass sie gegen die Masern geimpft sind.

Wer muss das nachweisen?

  • alle Kinder und Mitarbeiter in Kitas und Schulen und

  • alle Mitarbeiter beim Arzt und in Kranken·häusern.

Auch Flüchtlinge in Flüchtlings·heimen müssen nachweisen, dass sie gegen die Masern geimpft sind.


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Masern·impfung verpflichtend
Audio [SR.de, (c) SR, 04.08.2022, Länge: 01:34 Min.]
Masern·impfung verpflichtend


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Impfung

Impfen soll vor Krankheiten schützen, zum Beispiel vor Corona, Masern oder Röteln. An manchen Krankheiten kann man sterben. Deshalb wollen die Ärzte, dass viele Menschen geimpft werden. Es gibt aber Menschen, die nicht geimpft sind. Auch nicht alle Eltern lassen ihre Kinder impfen.

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