Vorführung der Luca-App während eines Pressetermins (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralarchiv/Bernd Wüstneck)

Luca-App wird im Saarland eingesetzt

  01.04.2021 | 16:00 Uhr

Im Saarland soll bald eine neue Corona-App eingesetzt werden. Sie heißt Luca-App. Auch die Gesundheits·ämter sollen mit der App arbeiten. Die App soll den Ämtern bei der Kontakt·nachverfolgung helfen. Das heißt: Die App hilft dabei, die Menschen zu finden, mit denen Coronainfizierte Kontakt hatten.

Wie funktioniert die Luca-App?

  • Menschen müssen die App auf ihr Smart·phone laden
  • Sie müssen in der App ihren Namen, ihren Wohnort und ihre Telefon·nummer angeben.
  • Diese Daten werden in einem QR-Code gespeichert.
  • Beim Besuch eines Restaurants oder eines Kinos wird der QR-Code gescannt. Das heißt: Die Informationen werden von einem anderen Gerät mit der App abgerufen und gespeichert.
  • Was passiert, wenn ein Mensch mit dem Corona·virus infiziert ist?

Das Gesundheits·amt kann mit der Luca-App sehen, an welchen Orten er war. Es kann auch sehen, wer mit dem Infizierten Kontakt hatte. Diese Menschen werden dann informiert.

Daten·schützer kritisieren, dass die Daten an einer zentralen Stelle gespeichert werden. Sie wollen mit den Entwicklern der App darüber reden, ob dies auch anders geht.


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Audio [SR.de, (c) SR, 01.04.2021, Länge: 01:41 Min.]
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Corona·virus

Das Corona·virus kann Menschen krank machen. Sie können Fieber, Husten oder Probleme beim Atmen bekommen. Die meisten Menschen denken: Ich bin erkältet. Für einige Menschen ist das Virus aber besonders gefährlich. Sie müssen im Krankenhaus behandelt werden. Sie können sogar daran sterben. Besonders aufpassen müssen deshalb zum Beispiel:

  • ältere Menschen ab 50-60 Jahren
  • Menschen mit einer Lungen·krankheit wie Asthma oder Bronchitis
  • Menschen mit der Zucker·krankheit Diabetes mellitus
  • Menschen mit einer Krebs·erkrankung
  • Menschen mit einer Herz·erkrankung
  • Menschen mit einem schwachen Immun·system

Die wichtigsten Informationen zum Corona·virus hat auch das Bundes·gesundheits·ministerium auf seiner Internetseite in leichte Sprache zusammen·gefasst. Dafür müssen Sie auf diesen Link klicken: https://www.zusammengegencorona.de/leichtesprache/


Gesundheitsministerium

Das Gesundheits·ministerium ist eine Behörde. Sie ist Teil der Regierung. Das Gesundheits·ministerium kümmert sich um die Gesundheit der Menschen, um Kranken·häuser, um Pflege·heime und Alten·heime. Chef oder Chefin des Gesundheits·ministeriums ist die Gesundheits·ministerin oder der Gesundheits·minister.


Gesund·heits·amt

Ein Gesund·heits·amt ist eine Dienst·stelle. Man sagt auch: Behörde. Im Gesund·heits·amt kümmern sich Menschen um viele unterschiedliche Fragen, die mit der Gesundheit zu tun haben. Zum Beispiel das Beobachten von Infektionen, zum Beispiel beim Corona-Virus Über·wachung der Hygiene Beratung von schwangeren Frauen.


QR-Code

Ein QR-Code ist ein grafisches Muster. Er sieht aus wie ein Viereck. QR ist eine englische Abkürzung für "Quick Response". Das bedeutet "schnelle Antwort". In dem QR-Code können verschiedene Informationen gespeichert werden. QR-Codes gibt es zum Beispiel auf Plakaten, Formularen und im Internet.


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