Schild: "Zentrale Ausländerbehörde Landesaufnahmestelle" (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Kritik an der Behandlung von Flüchtlingen und Migranten

  30.08.2018 | 16:30 Uhr

Der Flüchtlings·rat im Saarland sagt: Flüchtlinge und Migranten werden in der Aufnahme·stelle in Lebach immer strenger behandelt. Sie dürfen die Aufnahme·stelle nur verlassen, wenn ihr Asyl·verfahren beendet ist und sie in Deutschland bleiben dürfen. Alle anderen müssen in Lebach bleiben.

Der Flüchtlings·rat sagt auch: Wer lange in der Aufnahme·stelle in Lebach bleiben muss, kann sich nicht im Saarland integrieren.

Das heißt:

  • Deutsch lernen

  • Arbeit und Freunde finden

  • sich an das Leben hier gewöhnen.

Das Innen·ministerium ist für die Abläufe in der Aufnahme·stelle Lebach verantwortlich. Das Innen·ministerium hält die Kritik für falsch. Das Innen·ministerium sagt: Migranten werden überall in Deutschland so behandelt. Außerdem dauern die Asyl·verfahren in Lebach nicht sehr lange. Meistens nur 12 Wochen.


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Kritik an der Behandlung von Flüchtlingen und Migranten
Audio [SR.de, (c) SR, 30.08.2018, Länge: 01:11 Min.]
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Asyl·verfahren

Länder können Menschen Asyl geben. Das bedeutet: Die Menschen dürfen in diesem Land leben. Flüchtlinge suchen oft Asyl, weil sie in ihrem Land verfolgt werden oder Krieg ist. Wenn Flüchtlinge in Deutschland Asyl beantragen, müssen sie oft sehr lange auf eine Antwort warten. In dieser Zeit nennt man die Flüchtlinge Asyl·bewerber.


Aufnahme·stelle

Die Aufnahme·stelle für das Saarland ist in Lebach. Alle Flüchtlinge, die ins Saarland kommen, müssen sich in der Landes·aufnahme·stelle anmelden. Viele Flüchtlinge wohnen auch dort. Viele Hilfs·organisationen kümmern sich in Lebach um die Flüchtlinge.


Innen·ministerium

Das Innen·ministerium ist eine Behörde. Der Chef der Behörde ist der Innen·minister. Ein Minister gehört der Regierung eines Landes an. Der Innen·minister ist zuständig für die Verwaltung des Landes. Dazu gehören die Polizei aber auch der Sport.


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