In einem Integrationsbetrieb werden Förderbänder für die Industrie hergestellt (Foto: IMAGO / Rüdiger Wölk)

Arbeitsmarkt·programm für Schwer·behinderte

  01.07.2021 | 16:00 Uhr

Menschen mit einer schweren Behinderung - kurz: Schwer·behinderte - haben es nicht einfach, einen Job auf dem normalen Arbeits·markt zu bekommen. Das Saarland hat ein neues Programm gestartet, um Schwer·behinderten einen Arbeits·platz zu vermitteln.

In den nächsten drei Jahren sollen mindestens 40 Arbeits·plätze entstehen. Das Saarland stellt dafür 5 Millionen Euro zur Verfügung.

Arbeit·geber, die eine Arbeit für einen Schwer·behinderten anbieten, können 90 Prozent der Lohn·kosten vom Land zurück bekommen. Schwer·behinderte, die eine Arbeit suchen, können sich von Mitarbeitern der Arbeits·agentur beraten und helfen lassen.


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Arbeitsmarkt·programm für Schwer·behinderte
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Wörterbuch

schwer·behindert

Ein Mensch mit einer besonders starken Behinderung gilt als schwer·behindert. Das kann zum Beispiel ein Mensch sein, der im Rollstuhl sitzt oder der blind ist. Diese Menschen erhalten auch einen Schwer·behinderten·ausweis. Sie bekommen damit besondere Rechte. Die Menschen dürfen dann zum Beispiel fast überall parken.


Arbeit·geber

Ein Arbeit·geber bezahlt die Arbeiter. Außerdem verhandelt der Arbeit·geber mit den Gewerk·schaften über Löhne und Arbeits·zeiten.


Arbeits·agentur

Die Arbeits·agentur hieß früher Arbeits·amt. Bei der Arbeits·agentur kann man sich melden, wenn man keine Arbeit hat. Sie hilft dann dabei, eine neue Arbeit zu finden. Und die Arbeits·agentur überweist das Arbeitslosen·geld.

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