Der Demozug zum gedenken an Samuel Yeboah (Foto: IMAGO / BeckerBredel)

Demo zum Gedenken an Samuel Yeboah

  23.09.2021 | 15:30 Uhr

In Saarlouis haben am Samstag (18.09) etwa 150 Menschen demonstriert. Sie wollten an den Asyl·bewerber Samuel Yeboah erinnern.

Vor genau 30 Jahren ist in Saarlouis-Fraulautern Samuel Yeboah getötet worden. Samuel Yeboah war aus dem Land Ghana ins Saarland geflüchtet.

Unbekannte Menschen hatten damals die Asyl·unterkunft von Samuel Yeboah an·gezündet. Dabei ist er gestorben. Die Polizei versucht immer noch heraus·zu·finden, wer das getan hat.

Mit der Demonstration sollte gezeigt werden, dass der Tod von Samuel Yeboah nicht vergessen wurde. Am Sonntag gab es außerdem in einer Kirche in Saarlouis einen Gottes·dienst für Samuel Yeboah.

Letzte Woche hatte die Stadt Saarlouis eine Informations·tafel auf·gestellt. Darauf ist ein Bild von Samuel Yeboah gezeichnet. Außerdem steht auf der Tafel, was vor 30 Jahren passiert ist.


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Demo zum Gedenken an Samuel Yeboah
Audio [SR.de, (c) SR, 23.09.2021, Länge: 01:23 Min.]
Demo zum Gedenken an Samuel Yeboah


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Asyl / Asylantrag / Asyl·bewerber

Länder können Menschen Asyl geben. Das bedeutet: Die Menschen dürfen in diesem Land leben. Flüchtlinge suchen oft Asyl, weil sie in ihrem Land verfolgt werden oder Krieg ist. Wenn Flüchtlinge in Deutschland Asyl beantragen, müssen sie oft sehr lange auf eine Antwort warten. In dieser Zeit nennt man die Flüchtlinge Asyl·bewerber.

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